Montag, 28. Juli 2014

Ole Ole, ohje ohje, OOP OOP

In den letzen Wochen habe ich mich mehr schlecht als recht mit der Uni befasst. Wenn ich was getan habe, war das meist nur halbherzig. Die Tendenz dieses Semesters setzt sich also weiterhin fort: Es ist definitiv das erste Motivationstief da. Aber wen wundert das... Nachwuchs#4 ist immer noch nicht geboren, das Frauchen ist entsprechend angenervt (was ich verstehen kann bei der Hitze), meine bereits geschlüpften Kinder wollen auch unterhalten werden, draussen hat es gefühlte 40°, wir haben hier eine Fliegenplage und überhaupt und sowieso ist alles andere interessanter. Ich habe einfach mal wieder Lust, mich anderen Hobbys zu widmen, wie etwa dem Holzwerken oder der Fotografie.

Naja, das liest sich jetzt fast ein wenig übertrieben. Defacto sitze ich trotz allem jeden Tag vor den Skripten, nur die Intensität lässt doch sehr zu wünschen übrig. Am PC zu programmieren und nicht ab und zu ins Internet zu schauen - eh nur kurz! - ist eben nicht leicht. Und wohin dieses "eh nur kurz" führt, kennt ihr wahrscheinlich alle nur zu gut.

In OOP bereitet mir Skript 6 die meisten Schwierigkeiten. Es geht darin um Sortieralgorithmen, Rekursion, Listen, rekursive Datenstrukturen und Graphen. Dabei scheitert es absolut nicht am Verständnis, aber ich könnte/kann mir den Code nicht einfach mal so mir nichts dir nichts aus dem Ärmel schütteln, ohne eine Weile zu überlegen bzw. zu tüfteln. Wenn die Klausur aber zeitlich wirklich so knapp bemessen wird wie alle sagen, habe ich genau diese Zeit nicht. Programmieren hat immer auch einen gewissen kreativen Anteil - und ich tue mir schwer, unter Zeitdruck kreativ zu sein. Auf dem Papier zu coden ist außerdem auch sehr eigen. Ich denke bei der Klausur wird es deshalb sehr hilfreich sein, seinen Code ausführlich zu kommentieren. Selbst wenn die Schnippsel dann nicht passen, kann der Korrektor wenigstens die Absicht nachvollziehen - und darum gehts ja letztlich.

Bei der Klausur darf man bekanntlich einen doppelseitigen Spicker benutzen. Im Netz geistert schon ein sehr ausführlich ausgearbeiteter Spicker rum (siehe studienservice.de), mit dessen zweiter Seite ich aber nicht zufrieden bin. Das ist mir alles zu chaotisch, für mich wichtige Dinge fehlen, dafür sind triviale Sachen zuhauf vertreten. Seite 2 werde ich deshalb nach meinen Bedürfnissen neu gestalten, wobei ich das Konzept mit den Rahmen und Fenstern weiterverwenden werde.

Um die optimale Schriftart und Schriftgröße für den Spicker zu finden habe ich heute eine kleine Versuchsreihe gestartet. Prinzipiell eignen sich serifenlose Schriftarten bei kleinen Schriftgrößen besser als Serifenschriften. Zur Auswahl standen deshalb Times New Roman, Tahoma und Vrinda, in den Schriftgrößen 5, 4, 3.5, 3.5 mit 120% Breite, 3, 2.5 und 2. Auswahlkriterien waren maximale Lesbarkeit und minimaler Platzbedarf.

Vrinda ist sehr gut bei Schriftgröße 5, bei Schriftgröße 4 gewinnt Times und ab Schriftgröße 3.5 liegt Tahoma weit vorne. Der optimale Kompromiss aus o.g. Kriterien war meines Erachtens Tahoma bei Schriftgröße 3. In den nächsten Tagen werde ich also Skript 6 auf einem A4-Blatt verewigen und dafür den Kinderkram aus den vorherigen Skripten wieder verbannen. Bei Bedarf kann ich das Resultat ja hier posten.

Kommentare:

  1. Hey Markus,
    ich befürchte ja das dein Countdown etwas neben der Spur läuft.
    Obwohl ich die mehr-Zeit gerne zur Verfügung hätte ;)

    Grüße Simon

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    1. Hallo Simon,

      danke, habs korrigiert

      Mfg
      Markus

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  2. Hallo Markus,

    ich stehe derzeit vor dem gleichen Problem: Was schreibst du auf die zweite Seite des Zettels? Dass der Platz mit In-/Pre-/Post-Order-Durchläufen etc. verschenkt ist, ist klar.
    Aber: Was, bitte, bringen mir Programme oder Methoden aus dem Skript oder den EAs? Ist es so wahrscheinlich, dass Quicksort o.ä. 1:1 nochmal in der Klausur drankommen? Oder wird nicht viel eher die Klausur prinzipiell so aussehen, dann ein anderes Verfahren wie meinetwegen Heapsort kurz erklärt wird und man das dann "aus dem Nichts" hinschreiben muss?

    Kurze Codeschnippsel, damit man die Syntax vor Augen hat und sich nicht merken muss, wie try-catch-finally oder switch-case geklammert werden, finde ich ok, aber braucht man wirklich die LinkedList-Klasse auf dem Zettel? Ich bin ratlos, was auch daran liegt, dass der Lehrstuhl so gut wie keine Altklausuren herausgibt. Das kann ja selbst der beliebte Hering besser.

    MfG
    d.

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    1. Hallo d.

      das ist natürlich eine berechtigte Frage. Ich denke trotzdem, dass man sich von den vorhandenen Klassen und Algorithmen etwas abschauen kann. Und wenns im Skript aufsteigend sortiert wurde, muss man bei der Klausur eben absteigend sortieren oder Strings sortieren statt Zahlen oder sowas. Ich glaube außerdem nicht, dass man bei der Klausur einen komplexen Sortieralgorithmus mal eben neu coden muss. Wir werden sehen...

      So, heute mal wieder nur im Netz gesurft und die neue Cam ausprobiert.

      MfG
      Markus

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