Freitag, 13. Mai 2016

Eingetütet

Nach langen 8 Wochen wurde nun endlich auch das Ergebnis von Betriebliche Informationssysteme veröffentlicht. Über eine 2,7  freue ich mich aufgrund des getätigten (Nicht-)Aufwandes ganz besonders: Ich habe ausschließlich die allseits bekannten Fragen gepaukt und in Summe keine 30 Lernstunden investiert. Dabei gab es jedoch bei der Klausur eine ganze Reihe von Fragen, die nicht aus dem Fragenkatalog stammten. Diese habe ich mit Transferwissen und Hausverstand beantwortet, was scheinbar nicht so verkehrt war. Hier kommt mir wahrscheinlich zugute, dass ich BI nicht lt. Studienplan, sondern erst später belegt habe. So konnte ich aus Modellierung von Informationssystemen und Software Engineering doch einiges mitnehmen.

Ich bin jetzt an einem Punkt im Studium angekommen, wo bereits ein gewisse Basis vorhanden und nicht jedes einzelne Detail völlig neu ist. Das macht es umso spannender! In meinem ersten Studium war dieser Abschnitt der mit Abstand beste Teil der Mission. Auch wenn ich abschweifen mag, aber ein Bachelor ist vom Arbeitsaufwand sicherlich wesentlich höher einzustufen als ein Master, wobei die Akzeptanz und das Renommee eines Masters wiederum höher liegt. Letztlich sollte man beides haben, den Bachelor für die Basis, den Master als Kür und Spezialisierung. Welche Schlüsse ich aus dieser Erkenntnis ziehe, werde ich in Bälde hier erörten.

Was bleibt noch zu sagen...soll ich wie jedes Semester meine geänderte Lernstrategie darlegen, die ich dann doch nicht einhalte? Naja, ich mach einfach mal: Letztes Semester habe ich auf Zusammenfassungen gesetzt, um mir den unproduktiven Lernteil in der Mitte des Semesters zu sparen und die Lernerei dafür am Ende umso produktiver zu machen. Zumindest in Software Engineering habe ich das geschafft, in BI nur teilweise, da hat es nur zu einer Zusammenfassung der Fragen mittels Copy&Paste gereicht. Aber: Beide Zusammenfassungen habe ich dann auch wirklich benutzt (Anm.: Ich habe schon öfters Zusammenfassungen geschrieben und dann doch aus den Skripten/Büchern gelernt, vor allem in meinem Erststudium).

Was mache ich dieses Semester anders? Ich schaue noch mehr auf die Lerneffizienz! Ich muss es vermeiden, dass der Vorsatz des Lernens mich in allen anderen Tätigkeiten hemmt, dafür habe ich mit Familie, Haus und Heimwerkertum einfach viel zu viel um die Ohren. D.h. ich beginne erst spät im Semester mit der Lernerei, gebe mir zuvor 100% gewissensfrei und kümmere mich um alles andere. Das geht in diesem Semester deshalb gut, weil ich die ziemlich aufwändigen EAs in ETTI bereits absolviert habe. In Informationsmanagement sind sie nicht so wild und vor allem nicht so früh abzugeben, das geht on the fly.

Als Resultat dieses Vorsatzes habe ich in diesem Semester noch nichts gelernt, dafür aber einiges gebaut und organisiert. Langsam drängt aber doch das schlechte Gewissen. In keinem der diessemestrigen Module halte ich eine Zusammenfassung für sinnvoll, ETTI ist viel zu feingranular,  Informationsmanagement viel zu umfangreich. Nach Pfingsten werde ich mich also wieder hinter die Skripten klemmen und bis dahin noch etwas wehmütig meine Festool-Spielzeuge maltretieren.

Kommentare:

  1. Servus Markus,

    ich gratuliere Dir zu Deinem erfolgreichen Wintersemester. Bei mir steht in diesem Semester BIS und INFO-Management auf dem Zettel. Für INFO gibt es tolle Zusammenfassung bei Fernunihilfe nur bei BIS habe ich außer StuDocu.com nichts Brauchbares gefunden(von alten Klausuren ganz zu schweigen). Die Skripte habe ich einmal gelesen, ein zweites mal möchte ich mir das aber nicht antun. Es wäre sehr nett von Dir, wenn Du Deinen BIS-Fragenkatalog veröffentlichen könntest.


    Grüsse


    Jens

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    1. Hallo Jens,

      erstmal sorry für die späte Antwort, ich habe deinen Beitrag übersehen. Der "Fragenkatalog" ist eigentlich kein Geheimwissen, den findest du auf zensurservice und den ganzen anderen Uni-Support-Seiten ohne Probleme. Falls nicht, schick mir ein Mail über das Kontaktformular (rechts unten).

      MfG

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