Samstag, 17. Februar 2018

Ausblick Programmierpraktikum SS2018

Für das SS2018 habe ich mich zum Programmierpraktikum angemeldet. Abgehalten wird es vom Lehrstuhl für kooperative Systeme, der ja u.a. die Module Verteilte Systeme, Betriebsysteme und kooperative Systeme betreut - allesamt interessante, gut aufbereitete Module. Nachdem am Freitag die Zusage zum Praktikum in meine Mailbox flatterte, führte mich eine kurze Recherche über die bisherigen ProPra-Themen des Lehrstuhls zu "Die konvexe Hülle und der kleinste Kreis" (2012) bzw. "Die konvexe Hülle und die Winkelhülle" (2015). Diese Thematik stammt aus einem weiteren Fachbereich des Lehrstuhls, auf den ich auf den ersten Blick nicht unbedingt so scharf bin: Algorithmische Geometrie. Das diesjährige Thema wird sich voraussichtlich nicht gravierend davon unterscheiden, wenn man dem Gesetz der Serie Glauben schenken will. Irgendein Brettspiel oder sowas in der Art wäre sicher plakativer gewesen, aber ein mathematischer Themenbereich hat auch seine Vorteile, weil er z.B. ganz klar definiert ist und somit keinen großen Spielraum für Interpretationen zulässt. Zudem ist die AlgoMathe hier ja nur Mittel zum Zweck. Insofern gehe ich da einfach mal ganz offen dran, sollte es wirklich zu diesem Thema kommen.

Ein paar Facts zum Ablauf: Das Thema besteht aus zwei Teilen. Beide Teile müssen zu gestaffelten  Terminen (wahrscheinlich Juni und August) abgegeben werden. Es muss keine separate textuelle Dokumentation geschrieben werden, vielmehr sollte diese aus den prägnanten JavaDoc-Anmerkungen im Quelltext generiert werden können. Es gibt einen Präsenztag in Hagen (verpflichtend?), der im letzten ProPra des Lehrstuhls (2015) Mitte September stattfand, was u.a. bezüglich der Sommerurlaubsplanung eine gewisse Relevanz besitzen dürfte. Verwendet werden sollen Java, Eclipse und ein Versionierungssystem (SVN) auf einem FU-Hagenserver. Die tatsächliche Aufgabenbeschreibung für das SS2018 wird am 9. April 2018 veröffentlicht.
[Achtung: Alle obigen Angaben sind lehrstuhlspezifisch und können sich von Semester zu Semester drastisch voneinander unterscheiden. Jeder Lehrstuhl kocht da sein ganz eigenes Süppchen.]

Wie ich zuletzt schon geschrieben habe, bereite ich mich aktuell, neben dem Modul Sicherheit II, auch auf das ProPra vor. Insofern ist es zumindest schon mal ganz gut zu wissen, welche Entwicklungsumgebung genutzt werden soll (hatte bisher immer NetBeans im Einsatz) und welche vernachlässigten Themen ich noch vertiefen muss (z.B. JavaDoc, Grafikoberflächenprogrammierung  oder der praktische Einsatz von Versionierungssystemen). Außerdem kann ich mich zumindest schon mal in das Konturpolygonverfahren für die konvexe Hülle ein wenig einlesen. Ich freue mich schon auf das ProPra, endlich mal eine andere Herausforderung als nur stur zu lernen. Ordentlich Respekt habe ich dennoch vor dieser Aufgabe.

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